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Personalsituation in der JVA Fuhlsbüttel – Zehn neue Bedienstete entlasten schon ab Oktober

SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg
Pressemitteilung
194 / 22. September 2016

spd_logo_sw_jpg-dataDie angespannte Personalsituation in der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel wird dank der angeschobenen Ausbildungsoffensive schon ab Oktober erste Entlastung bringen. Zehn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treten dann ihren Dienst in Fuhlsbüttel an. Darauf haben die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen heute hingewiesen.

Dazu Urs Tabbert, justizpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Die Situation der Bediensteten im Hamburger Justizvollzug ist uns ein wichtiges Anliegen. So haben wir bereits in der letzten Legislaturperiode die Ausbildung von Justizvollzugsanwärterinnen und -Anwärtern wieder angeschoben und durch diverse Maßnahmen den bis dato hohen Krankenstand in den verschiedenen Hamburger Justizvollzugsanstalten gesenkt. Zulagen wurden erhöht und in großem Umfang neue Beförderungsmöglichkeiten geschaffen. Dennoch ist klar: Unsere Ausbildungsbemühungen müssen weiter verstärkt werden, um zu einer Entspannung der derzeit hohen Belastungssituation im Hamburgischen Strafvollzug zu kommen. Die erforderlichen Maßnahmen hierfür sind jedoch bereits auf den Weg gebracht und werden in den kommenden Monaten und Jahren Früchte tragen."

Dazu Carola Timm, justizpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Es ist unbestreitbar, dass die Personalsituation in 'Santa Fu' angespannt und problematisch ist. Justizsenator Till Steffen hat dies anerkannt und die Ausbildung junger Vollzugsbeamter mit jetzt drei Lehrgängen weiter ausgebaut. Dies ist der beste Weg, um gut qualifiziertes Personal für diesen sehr verantwortungsvollen Job zu bekommen. Ab Oktober kommen zehn neue Bedienstete nach Fuhlsbüttel, acht davon Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung. Dies wird für eine Entlastung sorgen. Dennoch müssen weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Personalsituation unternommen werden, die Talsohle wird erst im kommenden Jahr 2017 durchschritten sein. Bis dahin ist es wichtig, zugleich weiter an der Strukturreform zu arbeiten und den Bediensteten die Situation transparent zu erklären."

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